Orthomolekulare Therapie

Die richtigen Vitalstoffe in der richtigen Menge: gezielt nach Laborbefund, Bedarf und Beschwerden – als Infusion oder Nahrungsergänzung.

Vitamine und Vitalstoffe

Orthomolekulare Medizin

Die orthomolekulare Medizin ist eine maßgeblich von Professor Linus Pauling (Biochemiker und Nobelpreisträger) beeinflusste alternativmedizinische Methode. Im Mittelpunkt steht die – teilweise hochdosierte – Verwendung von Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren, Fettsäuren und Spurenelementen zur Vermeidung und Behandlung von Krankheiten.

Der menschliche Organismus benötigt primär etwa 45 lebensnotwendige Vitalstoffe.

Aus Sicht der orthomolekularen Medizin führt ein biochemisches Ungleichgewicht im Körper zu Krankheiten. Dieses Ungleichgewicht könne durch Hinzunahme von Nahrungsergänzungsmitteln ausgeglichen werden. Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, essentielle Fettsäuren und Aminosäuren sowie weitere „Vitalstoffe“ werden als für den Körper verträglicher, risikoloser und heilsamer angesehen.

Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentrationen von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.

Linus Pauling

Wir sind häufig besonderen Belastungen mit hohem Energieverbrauch sowie einer Vielzahl schädlicher Umweltfaktoren ausgesetzt, wodurch wir in Kombination mit denaturierten und nährstoffarmen Nahrungsmitteln bzw. einseitiger Ernährung schnell an unsere Vitalstoffreserven stoßen können.

Alle Funktionen einer Körperzelle können aber nur dann einwandfrei ablaufen, wenn sie durch Vitalstoffe unterstützt werden. Fehlen diese oder liegt nur eine leichte chronische Unterversorgung vor, kommt es zu einem Energiedefizit sowie zu Störungen innerhalb der Zelle mit gesundheitlichen Folgen. Wir sprechen dann vom sogenannten erworbenen bioenergetischen Defizit (= Mitochondropathie). Die Auswirkungen können z. B. reduzierte Leistungsfähigkeit, psychische Veränderungen / Burn-out, beschleunigte Alterungsprozesse bis hin zu chronischen Leiden, Zivilisationskrankheiten und Krebserkrankungen sein.

Anwendungsgebiete

Wichtige Vitalstofffunktionen

  • Stabilisierung, Modulation bzw. Stimulation des Immunsystems
  • Antioxidantien / Radikalfänger
  • (Energie-)Stoffwechsel vieler unterschiedlicher Zelltypen
  • Gefäßschutz / Geweberegeneration
  • Blutbildung / -gerinnung

Hauptanwendungsgebiete

  • Reduzierte Leistungsfähigkeit (sog. mitochondriales Defizit)
  • Nervosität, innere Unruhe, Schlafstörungen, Burn-out, Depression
  • Infektionskrankheiten / Immunschwäche
  • Krebserkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen (u. a. Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht, Gicht)
  • Schmerzzustände (z. B. Neuralgien, Fibromyalgie)
  • Entzündliche Erkrankungen / Erkrankungen am Bewegungsapparat
  • Allergien / Nahrungsmittelunverträglichkeiten / -intoleranzen
  • (Schwermetall-)Ausleitung / Entgiftung, chronische Übersäuerung (sog. latente Azidose)
  • Erhöhter Nährstoffbedarf bzw. Nährstoffdefizit / chronische Verdauungsstörungen
  • Vorsorge / Gesunderhaltung / Verlangsamung von Alterungsprozessen

Dies kann mit speziell zusammengesetzten Infusionen und Injektionen bzw. oralen Nahrungsergänzungsmitteln nach Bedarf und Symptomen versorgt werden.

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